Asphaltgedanken für Juni 2008

„Helm is imma gut!“, kommentierte einer, der nur flüchtig mitbekam, worüber ich mit einem anderen Motorradfahrer am Stehtisch eines Bikertreffs am Rande des Ruhrgebietes redete. Und noch einige Wortfetzen drangen an sein Ohr: „So habe ich das mit dem Glauben noch gar nicht gesehen!“ Abrupt blieb er stehen: „Brauchße nich bloß glauben – kannze am Prüfzeichen sehn!“

Ziemlich oft komme ich unterwegs ins Gespräch, vielleicht auch deshalb, weil mein Motorrad deutlich sichtbar das Logo der HALLELUJA-DIVISION und den Schriftzug „BIKERs CHURCH Westfalen“ trägt. Mein Gegenüber hatte mich gefragt, warum Gott nicht die Unfälle verhindere und was er selber denn „vom Glauben habe“, wenn’s hart auf hart käme. Anhand eines biblischen Bildwortes hatte ich versucht, ihm klar zu machen, dass wir Gott nicht alles in die Schuhe schieben könnten, wo unsere eigene Verantwortung gefragt sei – dazu gehöre das eigene Fahrverhalten genauso wie die Schutzkleidung. Und da war mir das Bildwort vom „Helm der Hoffnung“ und dem Glauben, der uns wie Protektoren in Jacke und Hose umgebe, gerade recht gewesen...

Ich weiß nicht, was meinem Gesprächspartner nachher noch alles durch den Kopf gegangen sein mag, aber eines habe ich behalten (auch ich lerne immer noch von anderen dazu!), das mit dem „Prüfzeichen“: Nur wo das Prüfzeichen Gottes, das Kreuz Jesu, draufsteht, ist auch Glaubensgewissheit drin – das gilt beim ECE-gekennzeichneten Motorradhelm genauso wie beim „Helm der Hoffnung“, von dem die Bibel spricht.

 

Gib deinem Schutzengel - und dem der anderen - wenigstens eine Chance.
Michael, der BikeMike

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